Dez
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Internetanbieter Vergleich
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Ein DSL Vergleich fördert in den meisten Regionen eine Vielzahl von Angeboten zutage, darunter auch zahlreiche regionale Anbieter. Ein wenig spärlicher wird die Auswahl, wenn es ein VDSL Anschluss sein soll. Hier sind die bekannten bundesweiten Internetanbieter meist unter sich. Wer nach einer noch schnelleren Alternative sucht, findet maximal ein Angebot, nämlich das des im jeweiligen Bundesland zuständigen Kabelproviders. Kabelprovider bieten über ihre digitalen Kabelfernsehnetze in vielen Regionen Anschlüsse mit mehr als 100 MBit/s an.
DSL, VDSL oder Kabel Internet?
DSL Anschlüsse werden meist mit Downloadgeschwindigkeiten bis zu 16 MBit/s angeboten. Zumindest ist das die theoretische Höchstgrenze, die tatsächlich mögliche Geschwindigkeit hängt stark von der Qualität der Telefonleitung und dem Abstand zum nächsten DSL Verteilerknoten ab. Für das normale Surfen reicht das vollkommen aus, eng wird es bei großen Multimediafiles. Wer sich gerne Videos via Internet anschaut oder gar einen IPTV Anschluss (Fernsehen über das Internet) wünscht, sollte sich für einen VDSL Anschluss entscheiden. Diese werden mit Geschwindigkeiten von 25 MBit/s oder 50 MBit/s angeboten. Auch hier gilt, dass es sich um theoretische Höchstwerte handelt, weil auch diese Anschlüsse die Telefonleitungen nutzen. IPTV wird gelegentlich auch in Verbindung mit einem DSL 16000 Anschluss angeboten. Hier allerdings stößt DSL an seine Leistungsgrenzen, wenn die Möglichkeiten von IPTV voll genutzt werden sollen. Ein Programm anschauen, gleichzeitig ein zweites Aufzeichnen und womöglich noch zeitgleich mit einem PC im Web surfen – das überfordert DSL! Eine interessante Alternative sind die Kabel Internetanbieter. Die sehr schnellen Breitbandanschlüsse, über die schon seit vielen Jahren hunderte von Fernsehkanälen übertragen werden, weisen einen entscheidenden Vorteil auf: Das Breitbandnetz reicht bis unmittelbar zum Kundenanschluss, die Telefonleitungen werden nicht benötigt. Daher spielen diese Anbieter in Sachen Geschwindigkeit in einer eigenen Liga: 32 MBit/s leisten üblicherweise die langsamen Einsteigertarife, die Topgeschwindigkeiten werden permanent nach oben verschoben. Gegenwärtig werden Anschlüsse mit bis zu 132 MBit/s angeboten, die allerdings nicht überall verfügbar sind.
Internetanbieter konkurrieren über Zusatzleistungen
Der intensive Wettbewerb hat dazu geführt, dass Kunden mit zahlreichen attraktiven Zusatzangeboten geködert werden. Ein Telefonanschluss mit einer Festnetz Flatrate gehört heute beispielsweise schon fast zwingend dazu. Ebenfalls zum Standard gehört es heute, dass dem Kunden eine umfangreiche Hardwareausstattung kostenlos zur Verfügung gestellt wird, die auch einen WLAN Router umfasst. Oft wird dies als zeitlich befristetes Aktionsangebot beworben, aber de facto reihen sich diese Aktionen meist nahtlos aneinander. Immer mehr Anbieter werben auch mit einem Sofort-Online-Angebot. Das bedeutet, dass ein Surfstick im Preis enthalten ist, der einige Monate lang kostenlos genutzt werden kann. Ein vollwertiger Ersatz für einen Festnetzanschluss ist das nicht, aber immerhin ist der Kunde so bis zur Schaltung des Anschlusses nicht offline. Relativ neu sind auch Angebote ohne Mindestvertragslaufzeit. Offenbar wird hier ein erfolgreiches Tarifmodell aus dem Mobilfunkbereich kopiert. Klar ist, dass der Kunde bei monatlich kündbaren Angeboten keine umfangreiche Gratishardware erwarten darf.