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Seniorenhandy Test – Worauf muss man achten?
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Technik und Alter sind kein Widerspruch
Einige Senioren stehen unnötigerweise auf Kriegsfuß mit der modernen Telekommunikation. Computer, Handys & Co. sind für viele Menschen in der zweiten Lebenshälfte einfach nur Bücher mit mindestens sieben Siegeln. Schon die zahlreichen – meist englischen – Fachbegriffe schrecken ab. Und wenn man sich dann doch mal mit den neuen Möglichkeiten auseinandersetzt, ist das mühsam Erlernte schon wieder veraltet. Dabei gibt es insbesondere auf dem Handy-Sektor einige wirklich gute Gründe, die mobilen Begleiter in ihren Grundfunktionen zu beherrschen.
Jedem das passende Handy
Handys verfügen – mal abgesehen von unzähligen mehr oder minder sinnvollen Spielereien – über die Fähigkeit, Leben zu retten. Das haben auch die Hersteller erkannt und deswegen die sogenannten Seniorenhandys auf den Markt gebracht. Deren Bedienung ist absichtlich einfach gehalten, beschränkt sich auf das Wesentliche, beinhaltet aber die Vorteile der mobilen Kommunikation. Und für den nötigen Durchblick vor der Anschaffung kann ein Seniorenhandy Test sorgen, wie man ihn in Fachzeitschriften, Verbrauchermagazinen oder im Internet findet.
Zwischen realem Test, Fake und Sponsoring
Oftmals beginnt ein Seniorenhandy Test mit der Auswahl unterschiedlicher Preiskategorien, denn auch bei diesen etwas speziellen Geräten sind die Preisgrenzen nach oben offen. Da aber nur grundlegende Funktionen benötigt werden, ist ein solches Handy schon sehr günstig zu bekommen. Daher muss sich niemand für sein Handy verschulden und man kann es sogar guten Gewissens auf den Wunschzettel setzen.
Natürlich machen viele Seniorenhandys einige Abstriche in den Bereichen Display und Übertragungsstandard, und auch mit einer Kamera oder einer E-Mail-Funktion sollte man nicht rechnen. 65.000 Millionen Farben sind bedeutungslos, wenn der Kontakt oder gar die schnelle Hilfe im Vordergrund steht.
Die bessere Erkennbarkeit erstreckt sich neben dem meist größeren Display auch auf die großzügigen Tasten, die sich durch gute Lesbarkeit auszeichnen. Große Ziffern und kräftige Farben sorgen dafür, dass auch der Laie den Durchblick behält. Darüber hinaus sind Seniorenhandys oftmals noch mit sinnvollen Zusatzfunktionen ausgerüstet. Hier wäre vor allem der auf Wunsch besonders laute Klingelton bzw. die Notruf-Buttons zu nennen, die auf Knopfdruck eine gespeicherte Nummer wählen oder eine SMS-Meldung absenden.
Unabhängigkeit und Einsatz entscheiden
Um nun das jeweils passende Handy zu finden, ist es zunächst wichtig, das der Seniorenhandy Test oder der Produktvergleich von unabhängigen Gremien erstellt wurde. Auch die Beratung vor Ort sollte nicht in einem speziellen Shop des Anbieters X, Y oder Z erfolgen. Nur so ist garantiert, dass die Testergebnisse auch der Realität entsprechen.
Ferner sollte die geplante Verwendung des Handys in die Beratung bzw. den Test einfließen. Telefonate aus dem Ausland, mobiler Internetzugang oder die Größe des Telefonspeichers sind Kriterien, die erheblichen Einfluss auf den Endpreis haben können. Beinahe noch bedeutsamer ist die Frage nach den monatlichen Kosten. Wird das Handy häufig von unterwegs aus genutzt, empfiehlt sich eventuell ein Mobilfunkvertrag. Bei seltenen Gesprächen oder zum Herbeirufen von Hilfe reicht oft schon die Prepaid-Karte eines Discounters (in dem Fall sollten die zukünftigen Gesprächspartner bekannt sein, eventuell kommt ein interner Tarif infrage).
Wer diese einfachen Grundregeln beherzigt, wird schnell sein neues Seniorenhandy finden und vor Enttäuschungen oder versteckten Kosten verschont bleiben.